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Jun 06

Kein Red Bull auf dem Barcamp Bodensee 2013

Warum ich diesen Blogartikel die Überschrift „Kein Red Bull auf dem Barcamp Bodensee 2013“ gegeben habe, werde ich später erläutern. In der aktuellen Ausgabe der PRAXISINTERVIEW Nacht wage ich einen Rückblick auf das Barcamp Bodensee. Durch das PRAXISINTERVIEW mit Oliver Gassner vom Januar diesen Jahres hatte ich im Nachgang mitbekommen, dass Oliver Gassner Organisator eines Barcamps in der Bodensee-Region ist. Da es terminlich passte, besuchte ich also dieses Barcamp. Dieses Camp fand vom 31.5. bis 2.6. in Konstanz statt. Es war mein erster Besuch auf einem Barcamp.

Gute Organisation

Oliver Gassner, Organisator des Barcamp Bodensee 2013.

Oliver Gassner, Organisator des Barcamp Bodensee 2013.

Das Barcamp war gut organisiert. Hier hatte Oliver Gassner mit seinem Orga-Team sehr gute Vorarbeit geleistet. Einige Teilnehmer, die bereits mehrfach an dem Barcamp Bodensee teilgenommen haben, berichteten jedoch, dass sie eine höhere Teilnehmerzahl erhofft haben. Ich persönlich empfand die Teilnehmerzahl als ausreichend. „Klasse statt Masse“ ist in diesem Fall für mich wichtiger. Durch die gute Unterstützung zahlreicher Sponsoren konnte dieses Event für die Teilnehmenden kostenfrei realisiert werden. Eine Liste der Sponsoren finden sich hier: Jay F. Kay hat in seinem Blogbeitrag die Sponsoren sehr schön aufgeführt.
Die zentrale Anlaufstelle für das Barcamp im Internet ist die Webseite des Barcamp Bodensee: Barcamp Webseite.

Zahlreiche interessante Sessions

Thematisch scheint dieses Barcamp keine Eingrenzung bezüglich der angebotenen Sessions zu haben. So wurden viele Sessions über unterschiedliche Themen angeboten. Zu Beginn eines Barcamp-Tages stellten die Teilnehmer, die eine Session halten wollten, ihr Session-Thema kurz vor. In einer großen Runde wurde dann per Handzeichen kurz überprüft, ob Interesse für die vorgeschlagene Session bestand. Auf diesem Barcamp gab es keine Session, die hier durchfiel. Auch waren genügend Räume und Zeitfenster vorhanden, so dass auch jede Session durchgeführt werden konnte. Allerdings lies es sich nicht vermeiden, dass Sessions parallel angeboten wurden. Auch ich musste mich für die eine oder andere Session entscheiden und verpasste dadurch leider sicherlich weitere interessante Sessions.

Viel Wissen über Social Media Marketing

Persönlich interessierte ich mich vor allem über Sessions zum Thema Social Media Marketing. Für alle, die hier Erfahrungen aus Ihrem Berufsleben teilen möchten, aber auch die von anderen profitieren möchten, war hier einiges geboten. So ist die Wahl der Überschrift für diesen Blogartikel und die platzieren des Fotos hier im Beitrag tatsächlich das Ergebnis einer Session von Urs E. Gattiker (Thema: Beyond Google Analytics).  Es gab tatsächlich kein Red Bull-Getränk auf dem Barcamp – ich denke aber, dies hat nun wirklich auch keiner dort vermisst. Wer wissen möchte, warum Red Bull dennoch von mir im Titel genannt wird, dem empfehle ich eine Session bzw. einen Vortrag mit Urs E. Gattiker.
Aber auch eine Gesprächsrunde über Facebook, um über die Erfahrungen mit Nutzereinbindungen auf Facebook-Fanpages zu teilen, war für mich persönlich sehr lehrreich. Hier scheinen die Social Media Worker doch immer wieder mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen. Gut, wenn man sich dann auf so einer Veranstaltung hilfreiche Tipps geben kann.
Weitere Sessions über Social Media Marketing handelten vom Blogging, Google Plus etc.

(M)ein Fazit

Die Teilnahme an einem Barcamp kann ich nur empfehlen. Ich habe bereits schon viele Tagungen und Konferenzen besucht. Skeptisch war ich daher, ob sich tatsächlich ein Session-Plan so basisdemokratisch und schnell organisieren lässt. Die Skepsis war völlig unbegründet, jedenfalls was das Barcamp Bodensee betrifft. Die hohe Qualität der Sessions, der faire Umgang miteinander, sowie die Bereitschaft von einem großen Teil der Barcamp-Teilnehmer aufeinander zu zugehen, um sich kennen zulernen und auszutauschen, machten den Wert dieses Barcamps aus. Die Mischung aus Wissen aufnehmen und Wissen teilen kann ich uneingeschränkt jeden empfehlen.
Zudem gab es eine Reihe von exotischen Sessions, die das Barcamp bereicherten und somit auch unterhaltsame Abwechslung boten. Persönlich werde ich nun versuchen öfters an einem Barcamp teilzunehmen.

In meiner PRAXISINTERVIEW Nacht Ausgabe Nr. 30 habe ich versucht, die Atmosphäre und die unterschiedlichen Stationen des Barcamps in bewegten Bilder festzuhalten. Mir ist jedoch bewusst, dass es unmöglich ist, die Vielfalt einer Veranstaltung, die über 2 Tage geht, in 20 Minuten adäquat darzustellen.

Weitere Beiträge über das Barcamp Bodensee 2013 können Sie hier finden: Berichte über das Barcamp.

Diese besondere Ausgabe der PRAXISINTERVIEW Nacht (Nr. 30) ist hier abrufbar:

Sollte das Video hier nicht angezeigt werden, kann man das Video durch diesen alternativen Link aufrufen: PIN8-PRAXISINTERVIEW #PIN8 vom 05.06.2013 – http://www.youtube.com/watch?v=dykc3HWYAhU&

Mai 29

Aktives Social Media Marketing im Finanzjournalismus

  
Ulrich W. Hanke im Interview.

Ulrich W. Hanke im Interview.

In der vorangegangenen PRAXISINTERVIEW Nacht Ausgabe, hatte ich mich bildlich vor einen taghellen Hintergrund gesetzt. Für eine Interview-Nacht war dies natürlich viel zu hell. So setzte ich mich diesmal – in der 29. Ausgabe der PRAXSINTERVIEW Nacht – vor ein Foto, welches eine stimmungsvolle Abendstimmung am Bodensee zeigt. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich dieser gewählten Einstellung aber schon etwas wie das Ungeheurer vom Bodensee – an Anlehnung an das Ungeheuer von Loch Ness – aus. Da werde ich mir für die nächste Ausgabe also noch einmal Gedanken über einen besseren Hintergrund machen.

Als Gast begrüße ich in diese Ausgabe den Finanzjournalisten Ulrich W. Hanke. Wir wählten als Thema „aktives Social Media Marketing im Finanzjournalismus“. Herr Hanke ist selbst Blogger (http://hankes-boersen-bibliothek.de/) und nutzt auch Youtube für die Integration von Videos in seine Blogartikel. Ein Schwerpunkt seiner Artikel ist die Rezession von aktuellen Büchern zu Finanz- und Wirtschaftsthemen. In einigen Fällen hat er bereits auch für diesen Bereich kurze Videos erstellt, um das entsprechende Fachbuch auf diese Art und Weise in Szene zu setzen. Diese Videobeiträge finden sich auf seinem Youtube-Kanal: HankesTube.
Einer der Hauptmotivationen für seine Social Media Aktivitäten sieht Ulrich W. Hanke im Aufbau und Pflege des Kontakts zu seinen Lesern. Er ist der Meinung, dass er als Verfasser von unterschiedlichen Artikeln im Finanz- und Wirtschaftsbereich eine höhere Glaubwürdigkeit erhält, wenn er durch seine Social Media Aktivitäten ein Vertrauen zum Leser aufbauen kann.

Eine besondere Herzensangelegenheit von Herrn Hanke ist das Sammeln von historischen Wertpapieren. Dieses Hobby hat ihn dazu bewogen eine besondere Zeitschrift herauszubringen: die „NONVALEUR Nachrichten“. Diese Zeitschrift erscheint elfmal im Jahr und ist für die Sammler gedacht, die ebenfalls wie er, historische Wertpapiere sammeln. (Link zur Zeitschrift: NONVALEUR Nachrichten.) Diese Zeitschrift erscheint aktuell in klassischer Papierform. Für die Zukunft will Herr Hanke jedoch nicht ausschließen, dass er diese Zeitschrift auch in einer digitalen Form herausbringt.

Wer sich einmal historische Wertpapiere anschauen möchte, sollte zu den neuen Internet-Seiten von Herrn Hanke unter www.365Aktien.de surfen. Ein kleines Online-Projekt, bei dem Herr Hanke zukünftig 365 historische Wertpapiere im Internet präsentieren möchte, aktuell werden bereits 115 Wertpapiere in ansprechender Form online dargestellt. Tatsächlich kann man sich bei einer derartigen Präsentation für das Sammeln von historischen Wertpapiere begeistern.

Das Interview der 29. Ausgabe der PRAXISINTERVIEW Nacht ist hier abrufbar:

Sollte das Video hier nicht angezeigt werden, kann man das Video durch diesen alternativen Link aufrufen: PIN8-PRAXISINTERVIEW #PIN8 vom 29.05.2013 – http://www.youtube.com/watch?v=9pf5Fqr4vxA&

Mai 16

WiWo – Lunchtalk: ein neues live Internet-TV Format der WirtschaftsWoche

  
Franziska Bluhm im Interview.

Franziska Bluhm im Interview.

Seit April 2013 verfolge ich – wenn es zeitlich gerade passt – den „WiWo Lunchtalk“. Daher hat es mich auch besonders gefreut, dass Chefredakteurin der WirtschaftsWoche Online Franziska Bluhm, die dieses neue Internet-TV-Format mit ins Leben gerufen hat, kurzfristig für ein PRAXISINTERVIEW Zeit hatte. Auch bei dieser 28. Ausgabe   der  PRAXISINTERVIEW Nacht #PIN8 probierte ich weitere Möglichkeiten der Regie-Software aus, um das Interview noch attraktiver für die Zuschauer zu gestalten. Die Internet-Leitung von Düsseldorf nach Potsdam war bei der Aufzeichnung sehr stabil, so dass tatsächlich eine sehr gute Bild- und Tonqualität des Interviewgastes erreicht werden konnte. Neu in dieser Aufzeichnung war die Einspielung eines Filmes im Hintergrund – in diesem Fall, war es der Blick aus meinem Potsdamer Büro. Natürlich ist für das Thema „PRAXISINTERVIEW Nacht“, dieser Hintergrund nicht besonders passend. So werde ich diesen Film in zukünftigen Interviews noch durch einen passenden Film mit „Abend-, bzw. Nachtstimmung“ ersetzen.
Im Interview selbst erläutert Franziska Bluhm, dass die Idee des WiWo-Lunchtalks das Ziel hat, die User und Leser der WirtschaftsWoche an sich zu binden. Dieses neue live Internet-TV Format nutzt die Technologie des Google Hangouts on Air. Immer werktags um 12.00 Uhr wird ein Gast über verschiedene aktuelle Themen der Wirtschaft interviewt. Diese Live-Sendung dauert ca. 15 Minuten. Der Zuschauer kann über bestimmte Internetseiten der WirtschaftsWoche oder über den Youtube-Kanal der WirtschaftsWoche die Sendung live mitverfolgen. Über Twitter und dem Hashtag #Lunchtalk können Zuschauer direkt mit den Moderatoren dieser Sendung interagieren und auch Ihre Bemerkungen und Fragen los werden. Wenn die Zeit es zulässt und es auch inhaltlich passt, nehmen die Moderatoren die Fragen und Bemerkungen sofort in das Interview mit auf.
Frau Bluhm beschreibt als eine der großen Herausforderungen in der Durchführung dieser Sendung die technische Umsetzung mit dem jeweiligen Gast. Da der Gast über ein Google Hangout zugeschaltet wird, kann es sein, dass Netzüberlastung oder andere technische Schwierigkeiten eine gute Bild- und Tonqualität verhindern.
Der Zuschauerzuspruch schwankt aktuell noch sehr. Frau Bluhm erklärt, dass der Zuschauerzuspruch vom Gesprächsthema und auch vom Gast abhängt. Es gebe auch viele Zuschauer, die erst im Nachgang die Aufzeichnung im Youtube-Kanal abrufen.
Das Team der WirtschaftsWoche hat sich für das Porjekt „WiWo-Lunchtalk“ keinen bestimmten Zeitrahmen oder zu erzielende Zuschauerquote gesetzt. Daher verfolge man aktuell das Projekt als „Experiment“, um festzustellen, ob man dadurch tatsächlich einen User- und/oder Leserkreis an sich binden kann.
Ich bleibe also gespannt und hoffe natürlich sehr, dass dieses „Experiment“ noch eine gute Weile von der Online Redaktion der WirtschaftsWoche weiter verfolgt wird.

Den Youtube-Kanal der WirtschaftsWoche mit den bisherigen WiWo-Luchtalks: WiWo-Online auf YouTube.

Die Seite von Franziska Bluhm auf der Internetpräsenz der WirtschaftsWoche: Franziska Bluhm.

 

Das Interview der 28. Ausgabe der PRAXISINTERVIEW Nacht ist hier vollständig abrufbar:

Sollte das Video hier nicht angezeigt werden, kann man das Video durch diesen alternativen Link aufrufen: PIN8-PRAXISINTERVIEW #PIN8 vom 15.05.2013 – http://www.youtube.com/watch?v=Ei_vu7uAMVk

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